Das erste Luxemburger Stiftungsgespräch

In Anlehnung an die in den beiden vergangenen Jahren in Deutschland organisierten Stiftungsgespräche sowie an die Konferenz zu Stiftungsnetzen im September 2010 (auf Englisch), möchte die Banque de Luxembourg auch für luxemburgische Stiftungen ein Diskussionsforum aufbauen.

Am 9. Juni 2010 kamen etwa zwanzig Stiftungsleiter am Sitz der Banque de Luxembourg zum ersten Luxemburger Stiftungsgespräch zusammen. Die Referenten:

  • Marco Hoffmann, Vorsitzender der Luxemburger Fondation pour l’Accès au Logement
    (Vorstellung der Tätigkeiten der Stiftung sowie der Agence Immobilière Sociale).
  • Kristiaan Tokka, Leiter der Abteilung für Zuwendungen bei der französischen Fondation d’Auteuil („Legs, donations & déontologie“)
  • Cathy Fayot, Beraterin für Privatkunden bei der Banque de Luxembourg
    („Gérer les finances d’une fondation – principes fondamentaux“)
  • Jane Wilkinson, Direktorin, KPMG Luxembourg Foundation
    („Les fondations d’entreprise à Luxembourg – répondre aux appels à projet“)


Wenn Sie an künftigen Stiftungsgesprächen teilnehmen möchten,
wenden Sie sich bitte an Diane Wolter: Telefon: (+352) 49924-3152.

Veröffentlichung der ersten Studie über den „secteur associatif“ im Großherzogtum: Luxemburg verfügt über ein dynamisches Vereinswesen, das mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert ist

Das Œuvre Nationale de Secours Grande-Duchesse Charlotte, dessen Mission die Unterstützung von Organisationen im philanthropischen Bereich ist, hat beim Forschungsinstitut CEPS/INSTEAD eine Studie über das Luxemburger Vereinswesen in Auftrag gegeben.

Diese erste Studie dieser Art stellt eine Bestandsaufnahme der philanthropischen Aktivitäten im Großherzogtum dar. Zwei wesentliche Ergebnisse des Projekts:

  • Die steigende Zahl der Vereine sowie der aktiven Mitglieder, die Weiterentwicklung des rechtlichen Rahmens sowie die damit einhergehenden Diskussionen bezeugen die Dynamik des Vereinswesens.
  • Die sehr breit gestreuten Aktivitätsfelder, die Mitgliederzahlen der einzelnen Vereine sowie die zur Erlangung der Zielsetzungen eingesetzten Mittel verdeutlichen die Vielfältigkeit des Sektors.

Die Studie zeigt auch gewisse Defizite auf, d.h. Tätigkeitsfelder, die überhaupt nicht oder nur unzureichend abgedeckt werden. Denn 40% der Vereine gaben an, die spezifischen Bedürfnisse der Zielgruppe nicht erfüllen zu können.

Diese Defizite bestehen überwiegend im Bereich der Begleitung und Unterstützung bestimmter Bevölkerungsgruppen, beispielsweise Jugendlicher in Krisensituationen, behinderter Menschen (angemessenes Betreuungs- und Wohnangebot) sowie insbesondere Doppeldiagnosepatienten (Körperbehinderung und Demenz, Sucht und psychische Erkrankung).


Download der Studie (auf Französisch)

Weitere Informationen: www.ons.lu