Zweites Stiftungsgespräch in Luxemburg

 

Ermutigt durch die positive Resonanz der Teilnehmer anlässlich des Stiftungsgesprächs im Juni 2010, bot die Banque de Luxemburg im Jahr 2011 erneut eine Diskussionsrunde luxemburgischen Stiftungen an.

Dieses 2. Stiftungsgespräch, welches etwa zwanzig leitende Personen luxemburgischer Stiftungen zusammenbrachte, fand am 6. April im Hauptsitz der Bank statt. Ihm Rahmen dessen wurden folgende Referate gehalten :

  • Herr Bernard Zimmer, Gründungsmitglied der Perspective 45 asbl
    Präsentation der Aktivitäten des Vereins und deren europäische Projekte.
    - Erfahren Sie mehr über Perspective 45 a.s.b.l.

  • Frau Tonika Hirdman, Generaldirektor der Fondation de Luxembourg
    "Erste Erfahrungen und zukünftige Trends"
    Die Fondation de Luxembourg wurde Anfang 2009 als gemeinnützige und unabhängige Stiftung von der luxemburgischen Regierung mit dem Ziel ins Leben gerufen, das langfristige philanthropische Engagement zu erleichtern. Zwei Jahre nach ihrer Gründung werden mehrere neue Stiftungen unter ihrer Schirmherrschaft verwaltet.
    Themen: Die Erwartungen der Stifter hinter diesen Stiftungen, Zusammenarbeit mit gemeinnützigen Organisationen, ergänzende Arbeit zum öffentlichen Sektor, Erfahrungen…
    - Erfahren Sie mehr über die Fondation de Luxembourg

  • Frau Diane Wolter, Philanthropie Beraterin Banque de Luxembourg
    "Wie übersetzt man die Ziele und Anforderungen an Stiftungen in eine Investitionspolitik?"
    Die Bedürfnisse von Begünstigten und das Budget einer Stiftung driften in der Regel weit auseinander. Eine Anlagestrategie füllt diese Lücke in dem sie soziale Ziele und die finanziellen Anforderungen der Stiftungen zusammenführt. Dieser Spagat ist Kunst und Wissenschaft zugleich. Die Ausführungen von Frau Wolter beleuchten die wichtigsten Aspekte.
    - Erfahren Sie mehr über die Banque de Luxembourg

  • Frau Hanna Surmatz, Legal Counsel European Foundation Centre
    "Der derzeitige Status eines Europäischen Stiftungs Rechts"
    Philanthropie wird zunehmend international - allerdings hinkt die Gesetzgebung hinterher. Die Arbeit von Stiftungen und Stifter über die Grenzen hinweg wird durch rechtliche und administrative Hürden behindert. Ein einheitliches europäisches Stiftungsrecht als supranationales und optionales Instrument würde helfen, bestehende Hindernisse zu überwinden. Die Europäische Kommission hat im “Single Market Act” angekündigt, dass sie ein Gesetz zur Verordnung eines europäischen Stiftungsrechts bis Ende des Jahres 2011 vorschlagen wird. Die Teilnehmer werden über den derzeitigen Sachstand des Gesetzgebungsverfahrens informiert.
  • - Erfahren Sie mehr über European Foundation Centre und das Projekt des European Foundation Statute


    Wenn Sie an einem künftigen Stiftungsgespräch teilnehmen möchten, wenden Sie sich bitte an Diane Wolter: Telefon: (+352) 49 924-3152