2013 hat der Weissstorch zum erstenmal erfolgreich in Luxemburg gebrütet: 2 Jungvögel verliessen Anfang August ihren Horst. Hierzu diente eine Plattform, die auf einer abgestorbenen Pappel auf der Lameschmillen errichtet worden war. Das Brutrevier der Weissstörche liegt direkt am renaturierten Abschnitt der Alzette im Natura2000-Gebiet zwischen Schifflingen und Noertzingen.

Allerdings war der Zustand der Pappeln derart schlecht, dass diese Anfang des Jahres aus Sicherheitsgründen gefällt werden mussten. Die Horstplattform der Störche wurde von der Naturverwaltung und den Gemeinden Schifflingen und Mondercange in Zusammenarbeit mit natur&ëmwelt neu errichtet: mit Erfolg, denn seit dem 24. März ist das Weissstporchpaar aus seinem Überwinterungsgebiet in Afrika zurückgekehrt und hat seinen neuen Horst umgehend besetzt.

Die Renaturierung, auf deren Fläche weiterhin eine landwirtschaftliche Nutzung stattfindet (Ganzjahresbeweidung durch Galloway Rinder), bietet seit einigen Jahren wieder vielen bedrohten Tier- und Pflanzenarten einen geeigneten Lebensraum und ist ein wichtiges  Hochwasserrückhaltegebiet. In den letzten Wochen wurden dort auch vermehrt Weissstörche beobachtet, welche sich auf ihrem Weg in die nordeuropäischen Brutgebiete in den Feuchtwiesen  ausgeruht haben.

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